Das Schauspielhaus wird noch barrierefreier.
Seit Jahren arbeiten wir daran, zugänglicher zu werden – mit Tastführungen und Audiodeskription, einer Induktionsschleife, Übertiteln, mehrsprachigen Formaten, Kinderbetreuung am Samstagnachmittag, freiem Eintritt mit Kulturpass und vielen kostenlosen Mitmachangeboten. Jetzt folgt der größte Schritt: Der Einbau eines Lifts. Künftig sind alle Ebenen stufenlos erreichbar – vom Foyer über das Parkett bis zur Bühne und den Büros. Für den Umbau schließen wir ab Mitte August und schwärmen vorübergehend aus: mit der Koproduktionspremiere фielföلkaŠtát (äh, vielvölkastaat, oder was?) in Graz, mit Wiederaufnahmen (Die Quelle, Das Ende ist nah) an Partnertheatern in Wien und mit dem Offenen^Haus, das in der Stadt unterwegs ist. Mitte Jänner feiern wir die Wiedereröffnung.
Es ist unsere letzte Saison als Leitungsgruppe. Gerne hätten wir weitergemacht. Für die verbleibende Zeit werden wir aus dem Vollen schöpfen: Neben vier Premieren, neuen Solos und Wiederaufnahmen gibt es Überraschungsformate zwischen Abschied und Neubeginn. In Bühnenbeschimpfung, unserer Eröffnungsproduktion 2023, ahnte Autorin Sivan Ben Yishai: „Die Zukunft wird auf einem angrenzenden Areal wiedererrichtet.“ Am Ende des Stücks wächst aus dem Theater eine Wildnis voller Schönheit und Zuversicht. Kommt mit ins Offene!
Marie Bues, Martina Grohmann, Tobias Herzberg, Mazlum Nergiz (Künstlerische Leitung)
Wien, im Juni 2026